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Gewitterwolken

Draußen tobt seit 6 Stunden ein Gewitter.
Es ist Weltuntergangsstimmung.
Und ich bin bereit ...

Also, ich habe lange nicht mehr geschrieben. Wohl auch aus diesem Grund, weil ich nichts Gutes zu berichten gehabt habe. Und wenn ich geschrieben hätte, wäre es ohnehin nur Missmutiges gewesen.

Aber jetzt zu etwas ganz Anderem...

Ich habe eine Freundin, jenige welche Künstlerin ist. (ach ich freu mich immer, wenn ich das sagen kann) Und die stellt im August auf einem Kunstmarkt aus. Hauptsächlich arbeitet sie mit Glas.
Sie hat mich gebeten ihr Gedichte von mir zu schicken, weil sie eines davon auf einer Glasschüssel haben möchte. Was mich sehr ehrt und noch mehr freut. Nur weiß ich jetzt nicht, welches ich nehmen soll. Ich stell hier mal zwei rauf. Ich wage es

Befindlichkeitsfixiert

Das Leben lebt so vor sich hin,
ohne Richtung, ohne Sinn.
Ihm ist egal was aus ihm wird,
oder gar etwas Schreckliches passiert.
Die Hoffnung mag keine Grashalme mehr,
das viele Hoffen, viel zu schwer.
Die Möglichkeit rauft sich die Haare,
sie an ihnen herbei zu ziehen, Gott bewahre!
Den Kummer kümmert es nicht weiter,
er ist weder bekümmert noch ist er heiter.
Die Gleichgültigkeit fühlt sich bedroht,
weiß nicht was tun, in ihrer Not.
Gleichgültig zu sein, dass will sie nicht,
aber sie muss erfüllen ihre Pflicht.
Der gute Wille hat sich heute einen Wunsch erfüllt,
er ist jetzt tot, hat sich ins Nichts verhüllt.
Er tat’s mit der Hoffnung, die half ihm sehr,
hielt ihm die Hand, bis er atmete nimmermehr.
Der Mut versteckt sich hinter dem Eifer, die Kraft hat resigniert
Und die Moral hatte Sex mit dem Schweinehund,
wofür sie sich immer noch sehr geniert.
Das Leben geht weiter, es dreht sich die Welt, es zwitschern die Vögel,
es lebe das Geld!

Untitled

Sehnsucht wie ein Wasserfall,
rauschend, klar und niederschmetternd
Wenn die Sonne ihr Werk getan,
der Mond aufsteigt in seiner Pracht
-Die Sterne funkeln ihm zum Dank,
Strömt sie langsam durch mich hindurch
Durch Adern, Haut und Haar.
Bittersüß und gnadenlos.
Mein Körper schwer
Meine Gedanken frei und doch bei dir
Vielleicht morgen schon,
bei der ersten Morgenröte,
küss ich dein Sein
lieb’ ich jede deiner Facetten und Farben
von Schwarz bis ins reinste Weiß
Geb ich mich dir hin,
mit all meinen Abgründen.
25.6.08 23:40
 


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